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Serverumzug fehlgeschlagen? Wir bringen die Seite sauber zum Laufen.

Der Umzug auf den neuen Server sollte schnell gehen. Jetzt ist die Website weg, nur halb da oder zeigt überall Fehler. Das ist einer der häufigsten Notfälle überhaupt, und meist gut zu beheben, wenn man methodisch vorgeht.

Laptop zeigt eine nicht erreichbare Website mit Fehlermeldung und Rettungsring

Ein Serverumzug klingt nach einer Routinesache, und oft ist er das auch. Aber er ist auch der Moment, in dem besonders viel schiefgehen kann. Die Website sollte vom alten auf einen neuen Server, weil der Anbieter gewechselt wird, der Tarif zu klein wurde oder der alte Hoster zu langsam war. Und jetzt sitzen Sie vor einer Seite, die nicht mehr lädt, nur zur Hälfte funktioniert oder überall Fehlermeldungen zeigt. Wenn das Ihre Lage ist, sind Sie nicht allein: Der missglückte Umzug ist einer der häufigsten Fälle, die bei uns landen.

Das Wichtigste gleich zu Beginn, und es ist die entscheidende Regel: Löschen Sie auf keinem der beiden Server etwas. Der größte Schaden bei einem Umzug entsteht nicht durch den Umzug selbst, sondern durch das, was Leute danach in Panik tun, vor allem das voreilige Abschalten oder Leeren des alten Servers, weil man dachte, der neue laufe ja schon. Solange beide Versionen noch existieren, ist fast immer alles zu retten.

Was bei einem Umzug alles passieren muss

Um zu verstehen, wo es klemmt, hilft ein Blick darauf, was bei einem Umzug eigentlich alles bewegt wird. Eine Website ist kein einzelnes Paket, sondern besteht aus mehreren Teilen: den Dateien (Designvorlagen, Bilder, Programmcode), der Datenbank (in der Ihre Inhalte stecken), den E-Mail-Postfächern und der DNS-Konfiguration, die festlegt, unter welchem Server die Domain überhaupt zu finden ist. Bei einem sauberen Umzug müssen all diese Teile vollständig mitgenommen und korrekt verbunden werden.

Der Klassiker beim Scheitern: An die Dateien wurde gedacht, aber die Datenbank wurde nicht oder unvollständig übertragen, sodass die Seite zwar lädt, aber keine Inhalte zeigt oder einen Datenbankfehler ausgibt. Oder die DNS-Umstellung wurde zu früh gemacht, sodass ein Teil der Besucher schon auf dem neuen, noch nicht fertigen Server landet. Oder die E-Mail-Postfächer wurden komplett vergessen, und plötzlich kommen keine geschäftlichen Nachrichten mehr an.

Warum die DNS-Umstellung so oft das Problem ist

Das DNS ist das Adressbuch des Internets. Es sagt, unter welchem Server eine Domain zu finden ist. Bei einem Umzug muss dieser Eintrag vom alten auf den neuen Server zeigen. Das Heikle daran: Die Änderung kommt nicht überall sofort an, sondern verbreitet sich nach und nach über Stunden hinweg. In dieser Übergangsphase sehen manche Besucher noch den alten Server, andere schon den neuen. Wenn dann auf dem neuen Server noch nicht alles läuft, bekommt ein Teil Ihrer Kunden Fehler zu sehen, während für Sie selbst vielleicht alles normal aussieht.

Genau deshalb gilt die Regel: Erst umstellen, wenn der neue Server vollständig läuft und getestet ist, und den alten erst abschalten, wenn die Umstellung komplett durchgelaufen ist. Wird diese Reihenfolge verletzt, entstehen genau die Probleme, die viele dann als „der Umzug ist fehlgeschlagen" erleben.

Warum „kaputt nach Umzug" selten „verloren" heißt

Die beruhigende Wahrheit: Bei einem missglückten Umzug ist fast immer noch alles vorhanden, nur eben verteilt oder falsch verbunden. Die alte Seite liegt oft noch komplett auf dem alten Server. Die Datenbank ist meist intakt, auch wenn sie auf dem neuen Server nicht richtig angebunden ist. Es ist selten ein echter Datenverlust, sondern viel häufiger ein Konfigurations- und Reihenfolgeproblem. Und solche Probleme lassen sich nach einer systematischen Prüfung gezielt beheben.

Das prüfen wir bei einem missglückten Umzug

  • Was auf altem und neuem Server jeweils noch vorhanden ist
  • Ob die Datenbank vollständig und korrekt übertragen wurde
  • Den Stand der DNS-Einträge und der weltweiten Umstellung
  • Fehlende Dateien, Rechte, Pfade und Konfigurationen
  • Ob E-Mail-Postfächer mit umgezogen sind oder fehlen
  • Ob die alte Version noch als Rückfallpunkt existiert

So bringen wir Ihren Umzug ins Ziel

Wir gehen den Umzug von hinten auf und schauen zuerst, was wo vorhanden ist. In der Notfallanalyse prüfen wir, was auf dem alten und was auf dem neuen Server liegt, ob die Datenbank vollständig übertragen wurde und an welcher Stelle die Verbindung hakt. Oft zeigt sich schnell, dass die Substanz komplett da ist und nur ein paar Einstellungen, Pfade oder Zugangsdaten nicht stimmen.

Dann stellen wir die Seite kontrolliert auf dem neuen Server fertig: Dateien vervollständigen, Datenbank korrekt anbinden, Rechte und Konfiguration geraderücken, und erst wenn dort wirklich alles läuft, kümmern wir uns um die saubere DNS-Umstellung. Den alten Server fassen wir als Rückfallpunkt nicht an, bis der neue zweifelsfrei funktioniert. So vermeiden wir das Risiko, in der Übergangsphase etwas zu verlieren.

Falls der Umzug schon weiter zerfahren ist, etwa wenn auf dem alten Server bereits gelöscht wurde, prüfen wir zusätzlich Backups und automatische Sicherungen des Anbieters, um die fehlenden Teile zu rekonstruieren. Auch hier gilt: Erst wenn wir genau wissen, was vorhanden ist, handeln wir, statt auf Verdacht etwas zu überschreiben.

Was Sie ab jetzt tun und lassen sollten

Lassen Sie beide Server in Ruhe. Weder auf dem alten noch auf dem neuen sollte jetzt etwas gelöscht, neu installiert oder „zur Sicherheit zurückgesetzt" werden. Jede dieser Aktionen kann genau die Version zerstören, die wir noch als Grundlage brauchen.

Kündigen Sie den alten Vertrag noch nicht. Solange der alte Server lebt, haben wir einen verlässlichen Rückfallpunkt. Ein paar Tage doppelte Hosting-Kosten sind nichts gegen den Aufwand, eine verlorene Seite aus Resten zu rekonstruieren.

Sammeln Sie die Zugänge zu beiden Servern. Je vollständiger wir auf alten und neuen Server zugreifen können, desto schneller bringen wir den Umzug zu Ende. Notieren Sie auch, welche Schritte beim Umzug schon gemacht wurden, das hilft bei der Einordnung.

Und wenn auf beiden Servern etwas fehlt?

Selbst dann ist die Lage meist nicht aussichtslos. Über automatische Backups des Hosters, Caches und Archive lässt sich oft rekonstruieren, was an einer Stelle fehlt. Sollte sich am Ende herausstellen, dass eine vollständige Rettung nicht möglich ist, bauen wir Ihre Website mit den geretteten Inhalten sauber neu auf. Die 99 € der Notfallanalyse fallen unabhängig vom Ausgang an, weil die Prüfung echte Arbeit ist. Bei einer Beauftragung rechnen wir sie an, damit Sie von Anfang an wissen, woran Sie sind.

Häufige Fragen

Fragen, die uns dazu oft gestellt werden

Meist nicht. Bei einem missglückten Umzug ist fast immer noch alles vorhanden, nur verteilt oder falsch verbunden. Häufig liegt die alte Seite noch komplett auf dem alten Server. Wir prüfen beide Seiten und bringen die Website kontrolliert zum Laufen.

Drei Dinge: eine nicht oder unvollständig übertragene Datenbank, eine zu früh gemachte DNS-Umstellung, sodass Besucher auf dem noch nicht fertigen neuen Server landen, und vergessene E-Mail-Postfächer. Alle drei lassen sich nach einer Prüfung gezielt beheben.

Auf keinen Fall, solange der neue nicht zweifelsfrei läuft. Der alte Server ist Ihr wichtigster Rückfallpunkt. Erst wenn auf dem neuen alles funktioniert und die DNS-Umstellung vollständig durchgelaufen ist, kann der alte weg.

Das liegt fast immer an der DNS-Umstellung, die sich nur nach und nach weltweit verbreitet. In dieser Phase landen manche noch auf dem alten, andere schon auf dem neuen Server. Solange beide identisch und funktionsfähig sind, ist das kein Problem, sonst entstehen Fehler.

Die Notfallanalyse kostet pauschal 99 €. Darin prüfen wir, was auf beiden Servern vorhanden ist und woran es hakt. Die eigentliche Fertigstellung bekommen Sie als Festpreis, sobald die Lage klar ist. Die Analyse-Gebühr wird bei Beauftragung angerechnet.

Seite hängt mitten im Umzug fest?

Löschen Sie auf keinem der beiden Server etwas. Melden Sie sich, wir sortieren das.

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