Für viele kleine Unternehmen ist die Homepage das digitale Schaufenster und oft die wichtigste Quelle für neue Kunden. Wenn sie ausfällt, merkt man schnell, wie sehr das Geschäft daran hängt. Genau deshalb ist eine ausgefallene Homepage selten nur ein technisches Ärgernis, sondern ein echtes Problem, das schnell gelöst werden sollte. Die gute Nachricht: In den allermeisten Fällen lässt sich eine Homepage retten, auch wenn die Lage im ersten Moment dramatisch wirkt.
Das Wichtigste gleich vorweg, und es klingt banal, ist aber entscheidend: Handeln Sie überlegt, nicht hektisch. Der größte Schaden entsteht oft nicht durch den Ausfall selbst, sondern durch panische Rettungsversuche, die genau die Daten überschreiben, die man noch gebraucht hätte. Lassen Sie die Homepage möglichst unangetastet und holen Sie sich eine fachkundige Einschätzung, bevor Sie selbst eingreifen.
Was mit einer Homepage alles passieren kann
Wir verwenden auf dieser Website meist den Begriff Website, aber gemeint ist dasselbe, das viele schlicht ihre Homepage nennen. Und die kann auf ganz unterschiedliche Weise in Schieflage geraten. Mal ist sie versehentlich gelöscht worden, etwa durch einen falschen Klick im Hosting-Panel oder einen Dienstleister, der zu gründlich aufgeräumt hat. Mal zeigt sie nach einem Update nur noch eine weiße Seite oder eine Fehlermeldung. Mal wurde sie gehackt und leitet Besucher auf fremde Seiten weiter. Und manchmal ist sie schlicht offline, weil eine Rechnung übersehen wurde oder der Hostingvertrag ausgelaufen ist.
So unterschiedlich diese Fälle sind, sie haben eines gemeinsam: Fast immer ist noch genug Substanz vorhanden, um die Homepage ganz oder größtenteils zurückzuholen. Eine Homepage besteht aus mehreren Teilen, den Dateien, der Datenbank mit den Inhalten und der Konfiguration drumherum. Selten verschwindet alles auf einmal. Oft liegt die Datenbank noch da, während nur die Dateien fehlen, oder umgekehrt.
Warum eine Homepage-Rettung so oft klappt
Ein Punkt, der vielen nicht bewusst ist: Die meisten Hostinganbieter legen im Hintergrund automatische Backups an, ohne dass der Kunde davon weiß. Diese Sicherungen liegen je nach Anbieter Tage bis Wochen zurück und lassen sich auf Anfrage oft noch einspielen. Selbst wer überzeugt ist, nie ein Backup gemacht zu haben, hat also manchmal trotzdem eines.
Und selbst wenn auf dem Server wirklich nichts mehr zu holen ist, gibt es externe Spuren. Suchmaschinen speichern Kopien von Seiten, das Internet Archive hat viele Homepages über Jahre archiviert, und auf den eigenen Geräten liegen oft alte Entwürfe, Exporte oder zumindest die Texte und Bilder, mit denen die Homepage einmal gefüllt wurde. Aus solchen Quellen lässt sich erstaunlich viel rekonstruieren.
Für wen wir Homepages retten
Unsere typischen Kunden sind Selbstständige, kleine Betriebe, Handwerker, Praxen und Vereine, deren Homepage plötzlich Probleme macht und die niemanden haben, der sich sofort kümmert. Oft ist der frühere Webdesigner nicht mehr erreichbar, oder es gab nie einen festen Ansprechpartner. Technisches Wissen müssen Sie nicht mitbringen. Es reicht, wenn Sie uns in einfachen Worten schildern, was passiert ist.
Das prüfen wir, um Ihre Homepage zu retten
- Ob die Homepage offline, gelöscht, gehackt oder nur fehlerhaft ist
- Vorhandene Backups, auch automatische des Hosters
- Server, Datenbank und Dateireste als Grundlage der Rettung
- Caches und Archive, falls auf dem Server nichts mehr liegt
- Den Zustand von Domain und Zugängen rund um die Homepage
- Was sich sofort wieder online bringen lässt
So gehen wir bei der Homepage-Rettung vor
Wir arbeiten nicht auf Verdacht, sondern prüfen jede mögliche Quelle der Reihe nach. In der Notfallanalyse sehen wir uns zuerst an, was auf dem Server und im Hosting-Account überhaupt noch vorhanden ist, inklusive der versteckten automatischen Backups. Wir prüfen, ob die Datenbank noch steht, denn allein daraus lassen sich oft sämtliche Inhalte der Homepage rekonstruieren. Parallel sichern wir, was über Caches und Archive greifbar ist.
Am Ende dieser Prüfung wissen Sie verbindlich, woran Sie sind: ob sich die komplette Homepage zurückholen lässt, ob wir die wichtigsten Inhalte retten und in einen sauberen Aufbau überführen, oder ob ehrlicherweise ein Neuanfang mit den geretteten Texten und Bildern sinnvoller ist. Wir sagen Ihnen das klar, ohne Ihnen etwas einzureden. Auf Wunsch richten wir gleich funktionierende Backups ein, damit der nächste Zwischenfall kein Drama mehr wird.
Die ganze Arbeit erledigen wir aus der Ferne über sichere Zugänge. Egal, wo Ihre Firma sitzt, wir brauchen keinen Vor-Ort-Termin und können deshalb schnell reagieren, deutschlandweit.
Was Ihre Homepage-Rettung kostet
Jeder Fall startet gleich: mit der Notfallanalyse zum Festpreis von pauschal 99 Euro. Dafür sprechen wir mit Ihnen, prüfen die Technik und sagen ehrlich, ob und wie sich Ihre Homepage retten lässt. Diese Gebühr fällt auch dann an, wenn am Ende keine Rettung möglich ist, weil Sie für echte Prüfarbeit bezahlen, nicht für ein Versprechen. Entscheiden Sie sich für eine Beauftragung, rechnen wir die 99 Euro voll an. Die eigentliche Rettung beginnt bei 299 Euro, ein kompletter Neuaufbau bei 999 Euro. Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer; unser Angebot richtet sich an Gewerbetreibende und Unternehmer.
Was Sie jetzt tun sollten
Ändern Sie nichts mehr am Hosting, installieren Sie nichts neu und lassen Sie auch den Support nichts vorschnell zurücksetzen. Sammeln Sie stattdessen, was Sie an Zugängen und alten Unterlagen haben, und melden Sie sich. Je früher wir prüfen, desto mehr ist in der Regel noch da. Eine ausgefallene Homepage fühlt sich oft schlimmer an, als sie ist, und ist mit dem richtigen Vorgehen meist schneller wieder online, als Sie denken.
